Symposium

Das Symposium im Rahmen des Festivals HEIMSPIEL 2011 findet vom 1. bis 3. April 2011 im Kölnischen Kunstverein statt. Standen beim ersten Symposium zum Fonds HEIMSPIEL an den Münchner Kammerspielen Theorien der Stadt und die Rückeroberung des Theaters als Ort für öffentliche Diskussionen im Vordergrund, versucht dieses Symposium, die künstlerische Praxis des zeitgenössischen Theaters in den Mittelpunkt zu stellen.

TRANSFORMATIONS - Am ersten Tag geht es um die ästhetische Spezifik von HEIMSPIEL-Theaterprojekten im Vergleich zu konventionellen Theaterproduktionen, aber auch um Probleme und Transformationen der künstlerischen Praxis.

NEVER WASTE A GOOD CRISIS - Am zweiten Tag diskutieren Medientheoretiker und Künstler die Frage, in welcher Form aktuelle Arbeitsweise die existierenden Strukturen des Theaters verändern. Was bedeuten Expeditionen, Festivals oder temporäre Koalitionen zwischen festen Strukturen und freien Kollektiven für das Stadttheater?

Internationale Beobachterfassen fassen täglich die Thesen aus den Vorträgen und Diskussionen zusammen. An den Nachmittagen präsentieren Künstler bemerkenswerte Interventionen im Stadtraum und neueste dokumentarische und biografische Projekte. Filme wie „The Battle of Orgreave“ (Jeremy Deller, Mike Figgis) oder „Estrellas“ (Federico León, Marco Martínez) schaffen weitere Verbindungen zum Programm des jeweiligen Abends.

NEW WAYS OF PRODUCTION - Der dritte Tag des Symposiums widmet sich der Zukunft des Theaters. Internationale Theaterleiter und Kuratoren laden ein zu Tischgesprächen über neue Modelle des Austauschs zwischen Theaterzuschauern und -profis.

Diskutieren Sie mit, treffen Sie internationale Künstler und Theoretiker und beteiligen Sie sich am Entwurf eines Theaters der Zukunft!

Der Anmeldeschluss war der 28. Februar 2011.